Meatball Machine

Oktober 14, 2007

Japan 2005

Splatter-Trash

uncut-Länge: ca. 89 min/ ab 18 Jahren

Hier ist sie also: Die erste Rezension auf dieser Seite. Und es geht auch gleich mit einem absoluten Knaller los!

Steht ihr auf Power Rangers, schleimige Aliens und Blut? Dann seid ihr bei „Meatball Machine“ genau richtig! Der Film vereint alle drei Trademarks die man aus der Beschreibung entnehmen kann. Es gibt bescheuerte Latex-Kostümchen komplett mit heißen Faustgefechten in japanischen Hinterhöfen, Aliens die aussehen wie mutierte Blutegel und natürlich die scheinbar typischen, 10 Meter weit spritzenden Blutfontänen aus allen möglichen menschlichen Körperteilen.

Aber erstmal zur Story: Der junge Yoji arbeitet als Mechaniker in einem japanischen Betrieb. Dort beobachtet er jede Mittagspause die recht ansehnliche Sachiko. Eines Abends rettet er sie vor einem seiner lüsternen Arbeitskollegen und nimmt sie zu sich nach Hause mit. Blöd nur, dass der junge Mann extrem schüchtern ist. Noch blöder vielmehr, dass er einen Tag vorher eine Art Maschine gefunden hat, die sich nun Sachikos bemächtigt und sie in ein grausiges Latex-Etwas verwandelt, welches nur noch das Ziel hat andere seiner Art platt zu machen.

Das war schon alles? Im Prinzip ja. Nur die erste Hälfte des Streifens hat so etwas wie eine Story, die zweite Hälfte dreht sich dann komplett um wilde Monsterprügeleien auf RTL 2-Niveau. Nebenbei gibt es noch ein wenig pseudo-philosphisches Geschwafel, aber das nur am Rande. Die Charaktere sind sehr einseitig, auch wenn scheinbar versucht wurde zumindest Yoji sowas wie eine Persönlichkeit zuzuweisen. Das endet dann aber auch schon damit, dass er schüchtern ist. Eine tolle Persönlichkeitseigenschaft in einem Splatter-Action-Film. Fällt aber auch wiederum kaum ins Gewicht. Ansonsten ist der Film sehr öhm… japanisch. Man sieht Japaner die kotzen, wichsen, prügelnde japanische Transvestiten und jede Menge enge Hinterhöfe. Das ist aber auch alles total wurst, schließlich liegt das Hauptaugenmerk auf jeden Fall beim wilden Geraufe zwischen den „Neoborgs“. Kids, da geht dann auch wirklich die Luzi ab! Kreischende Aliens, rauchende Maschinen, prügelnde Latexberge und und und! Hier wird nicht gekleckert, hier wird geklotzt. Und da kann man überhaupt nicht meckern. Und so geht das eine gute halbe Stunde bis zum wirklich würdigen Ende, dass an Blödsinn kaum zu überbieten ist.

Fazit:

Wer wirklich mal einen bescheuerten Film, ohne Handlung aber gnadenlos auf retro getrimmten Kampfszenen ala Godzilla oder eben Power Rangers sucht, der hat hier seinen Liebling gefunden. Da fliegen die Körperteile das es eine Wonne ist und sabbern die Maschinen (nein, wirklich!) wie die abgewrackten Typen in der Pornoabteilung der heimischen Videothek. Dazu dann diese kleinen japanischen Fetisch- und Psychoeinlagen, fertig ist die Kiste! Dafür schon mal 3 Punkte. Und für den absolut dämlichen Schluss dann gleich nochmal einen Punkt! Glückwunsch, gut gemacht.

3/6 Punkten

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: