Return of the Living Dead

November 21, 2007

USA 1985

Zombie-Klassiker

Laufzeit: 91 Min./ Freigabe: Keine Jugendfreigabe

Diesen Film zu reviewen ist mir ein echtes Bedürfnis gewesen. Haben wir es hier doch mit dem, meiner Meinung nach, besten Zombie-Klassiker überhaupt zu tun. Aber alles der Reihe nach. Zuerst kommen wir mal zur Story, die folgendermaßen abläuft: Der Filmklassiker „The Night of the Living Dead“ war gar keine Fiktion, sondern eine wahre Begebenheit, die Romero nur mit leicht abgeänderten Tatsachen drehte. Die Zombies von damals sind alle von der U.S.-Army(wer sonst?) in große Fässer gesperrt und versiegelt worden. Blöd nur, dass der Army (wem sonst?) ein paar dieser Fässer abhanden gekommen sind. Und so lagern auch einige in einer amerikanischen Kleinstadt, genauer: in einem Lager für medizinische Bedarfsware. Noch blöder allerdings ist, dass 2 Lagerarbeiter einen dieser Container versehentlich aufbrechen, Zitat: „Das geht nicht kaputt, ist doch ein amerikanisches Erzeugnis.“. Es kommt wie es kommen muss: Die Leiche im Gefrierraum wird von den Gasen, die sich im Fass gebildet haben, lebendig und lässt sich auch mit einer herzlichen Axt im Kopf nicht stoppen. Denn merke: Romeros Film gibt ja laut RotLD nicht exakt die Ereignisse wieder. Womit wir schonmal bei einer Besonderheit des Filmes wären: Die Zombies sind mehr oder weniger unkaputtbar. Der Geselle aus dem Lager ist selbst nach seiner Zerstückelung noch ziemlich lebendig und so bleibt den Männern ncihts anderes übrig, als ihn in einem nahe gelegenen Krematorium einäschern zu lassen. Aber damit fangen die Probleme erst an: Nicht nur, das ein Haufen Punks auf dem nahegelegenen Friedhof feiert, nein, die Asche des Verbrannten, die durch den Schornstein in die Luft gelangt hat eine sehr „belebende“ Wirkung auf die Toten.

Also ehrlich: Im Leben sollte man mindestens 3 Zombiefilme gesehen haben: „Night of the Living Dead“, „Dawn of the Dead“ und „Return of the Living Dead“. Alle anderen Filme sind mehr oder weniger Fußnoten bzw. Variationen des Themas.Gerade bei „return of the Living Dead“ stimmt einfach alles: Angefangen beim geilen Punk-Soundtrack über die Story und die guten Darsteller bis hin zu den vielleicht besten Zombies, die je gezeigt wuden. Gesellschaftskritisch ist das Ganze natürlich auch ein bisschen, vorallem aber hat der Film etwas, dass ich z.B. bei den Romero-Filmen, so gut sie auch sind, immer vermisse: Humor! Ob das kultige „Braaaaaaains!“-Gegrunze der Zombies (Das diesen Film übrigens zum Urheber des Stereotyps macht, dass Zombies nur Hirne fressen. In nahezu allen anderen Filmen des Genres trifft das nicht zu. Dort geht es imer nur um das Menschenfleisch, nicht um explizite Teile.[Klugscheißmodus aus]), die 2 trotteligen Lagerarbeiter oder ein paar herrlich fiese Witze, meist auf Kosten der Menschen. Zum Ende hin wird es dann nochmal ein bisschen ernster, aber auch das passt wunderbar in das gesamte Setting. Dieser Film ist schlicht klasse von der ersten bis zur letzten Minute.

Fazit: Was soll man noch sagen? Hier ist ein Klassiker, der die Bezeichnung wirklich mal verdient! Wer ihn noch nicht gesehen hat, sollte das schleunigst nachholen. Hier gibt es geniales filmisches Handwerk auf die Augen. Lustig genug damit selbst die Schisser ihn gucken können und splattrig genug für alle Zombiefans. Am Besten zusammen mit Freunden und ordentlich Sprit im Tank gucken, dann wird der Film gleich noch ein bisschen lustiger. Wer’s nicht guckt, der kann’s nicht sehen!

Punkte: 6/6

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