Beyond the Limits

Januar 13, 2008

USA / Deutschland 2002

Splatter

Laufzeit: 107 Min. / Freigabe: SPIO/KJ – ca. 101 Min.

So, nach längerer, technisch bedingter Pause meldet sich dieser schnuckelige Blog zurück aus den Weiten des Weltraums um weiterhin die 2-3 täglichen Leser zu erfreuen, die hier reinstolpern. Beginnen wollen wir das neue Jahr mit unserem B-Movie-Mann in Amerika: Olaf Ittenbach (jaja, von Boll wollen wir mal lieber schweigen…)! In diesem Review vertreten mit seinem 2002er Streifen „Beyond the Limits“, dessen Cover von der Ösi-Version nicht nur einen ungeschnittenen, sondern vorallem einen supidupi bluttriefenden, sinnentleerten und trashigen Streifen verspricht. Wir werden sehen:

Zuerst einmal zur Story. Die ist wie so oft in solchen Fällen schnell erzählt: Eine junge Journalisitn lässt sich in einer Krypta (huuh!) von einem alten Herren eine Geschichte erzählen. Eine Bande Mafia-Schlingel suchen nach einer Reliquie und nieten sich dazu hübsch gegenseitig um. Das Ganze gipfelt in einer Hausparty, wo der verbliebene Trupp Besuch von einem Killderduo erhält, dass sich um den Rest der Mannschaft kümmert. Was sich so einfach anhört ist höchst verwirrend geschildert. Andauernd stirbt die Hauptperson, die eigentlich jeder ist, der 10 min. am Stück mitspielt. Irgendwelche Leute drehen durch, die rote Suppe fließt in Strömen (was sollen eigentlich die Stückchen darin darstellen? Tomaten?) bis eigentlich alle, außer Einem, den man fälschlicherweise für tot hielt (huuhu!), abgemurkst sind. Nun will die Journalistin wissen, was es mit der Reliquie auf sich hat. Der Zuschauer nicht, der hat entweder schon vorgespult oder ist grad auf’m Klo. Naja, also das Artefakt ist irgendein teuflisches Herz und wurde von einem Inquisitionsheini bei seinen lustigen „Doktor Bibber“-Experimenten an lebenden Personen ausprobiert. Er verspricht sich davon natürlich *trommelwirbel* die Weltherrschaft, was aber nicht so richtig was wird. Am Ende sind irgendwie wieder alle tot. Der Zuschauer wohl auch, wenn er den Film am Stück gesehen hat. So einen langweiligen Quark hab selbst ich lange nicht mehr gesehen. Zum Schluss ist der alte Herr vom Friedhof *Überraschung* der Mafiaboss und bringt die Journalistin um, damit er das Herz an ihr ausprobieren kann. Ende…

Tja, schade Herr ittenbach aber ihre deutschen Produktionen waren irgendwie besser. Mehr oder weniger… eher mehr als weniger. Versteht mich nicht falsch! Der Film hat wirklich viel *platsch*, *kracks* und *splitter* zu bieten. Aber das ist käsig lahm. Doof. Unübersichtlich. Ohne Atmosphäre. Mit vielen B-Movie-Schauspielern, die alle nur 5 min. mitspielen dürfen. Blöd. *Gähn*. Und der Zuschauer ruft: „Töte mich!“

Fazit:  „Beyond the Limits“ ist wie ein Käse. Er riecht komisch, ist nicht sonderlich aufregend und hat gaaaaaanz viele Löcher. Wie ein guter Käse halt sein muss. Schade eigentlich, dass „Beyond the limits“ kein Käse geworden ist…

Punkte: 1,5/6

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