Evil Aliens

Januar 13, 2008

Großbritannien 2005

Sci-Fi-Splatter/Komödie

Laufzeit: 90 Min. / Freigabe: ab 18 Jahren

„Dieser Film tritt in die Fußstapfen von „Bad Taste!““ So? „Jake West ist der neue Peter Jackson!“ Echt? Ein jeder, der, ebenso wie ich, gedacht hat an ihm ist der Knüller der letzten Jahre vorbeigezogen lese mein nun folgendes und höchst weises Geschwafel oder scrolle herunter um die Punkte zu diesem „Meisterwerk“ sprechen zu lassen. Hey ho, let’s go!:

Michelle Fox, ihres Zeichens Reporterin einer beschissenen Mystery-Show (also wie „X-Factor“ ohne Jonathan Frakes) hangelt mit ihrer illustren Truppe verhinderter Laienschauspieler von einer beschissenen Story zur nächsten. Auch die Aktuelle scheint wie jede andere zu sein. Eine junge Frau irgendwo am Arsch -pardon- auf einer Insel vor Wales beteuert von Aliens geschwängert geworden zu sein. Naja, nachdem die Crew sich ziemlich ungebührlich benimmt, müssen sie herausfinden, dass es wirklich Außerirdische gibt und diese, schlimmer noch, eine Invasion der Erde planen.

Bevor wir mit garstigem Gehacke anfangen, wollen wir doch einmal sehen, was der Film auf der Haben-Seite vorweisen kann. Da wäre zunächst mal die Grundidee, die vielversprechend klingt und dann doch aber sowas von in den Sand gesetzt wird. Da wäre der blaue Himmel über Wales, der wirklich nett anzugucken ist. Und ein Tontechniker, der aus den ganzen Visagen, die sich da Schauspieler nennen als Einziger positiv heraussticht. Ansonsten fragt man sich, ob man lachen oder weinen soll. Lachen sicherlich, weil der ganze Film einfach beschissen umgesetzt wurde. Weinen weil man dafür auch noch Geld bezahlt hat. Hier wird wirklich alles falsch gemacht. Von den CGI-Effekten, die aufgrund akuten Budgetmangels alle verdammt billig aussehen und blöderweise fast überall eingesetzt werden bis zu dem grauenhaften Schnitt. Ich bin ansonsten kein großer Nörgler was handwerkliche Sachen angeht, aber hier wurde selbst für einen Laien wie mich offensichtlich geschlampt. Vollkommen deplazierte und wirklich geklaute (nein, SO offensichtlich sind keine Hommagen!) Ideen aus anderen Filmen wie eben „Braindead“, „Bad Taste“ oder „Tanz der Teufel 2“ runden das Bild auch nicht gerade ab. Die Liste könnte ich jetzt noch über 10 Punkte fortführen…

…Fazit: aber ist, dass dieser Film gar nichts kann. Jacksons Filme zeichnet vorallem ihr hoher Anteil an Handwerk aus, die dieser Film durch die Computereffekte nie auch nur ansatzweise erreicht. Wenn ich nur überlege, wieviel Kunstblut „braindead“ verballert wurde… Wie wunderbar surreal „Bad Taste“ war. Und wie spannend „The Frighteners“! Die eigentlich gute Grundidee wird gnadenlos verbraten, alles wirkt wie ein kalter Lappen. Nene, hier schmückt sich jemand ungebührlich mit fremden Federn. Ziel verfehlt, Mister West!

Punkte: 2/6

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