Re-Animator

Februar 12, 2008

USA 1985

Zombieklassiker

Laufzeit: 85 Min. / Freigabe: ab 18 Jahren (indiziert)

Merke: Es ist ein schönes, das Studentenleben!

Aber: Lehrjahre sind keine Herrenjahre!

Warum ich jetzt öde Floskelsprüche aus Vaters Mottenkiste bringe? Na, weil ich scheiße im Kopf bin! Außerdem passen die beiden zu Re-Animator wie Eiweiß zu Eigelb im Ei. Ääähhhm…gut. Bevor ich jetzt noch weiter herumblödel, kommen wir schnell zum Film:

Muss man eigentlich noch erzählen worum es in Re-Animator geht? Naja, ich tu’s mal trotzdem. Die Story ist denkbar simpel: 2 Medizinstudenten, darunter der kongeniale Exzentriker Herbert West, probieren im Hauskeller ein Serum aus, dass Tote wieder lebendig macht. Blöd nur, dass die nicht unbedingt glücklich darüber sind und fortan als debile Fressmaschinen nach Menschenfleisch lechzen. Das alles wäre eigentlich kein Problem der 2 beherzten jungen Männer, wenn nicht der Klinikleiter bei einem „Versuch“ in der Pathologie Opfer eines Zombies wird und, durch Wests Serum wieder ins „Leben“ geholt, danach in der Gummizelle sitzt. Das bleibt natürlich nicht ohne Folgen und der machtgierige Dr. Hill, seines Zeichens stellvertretender Direktor mit hypnotischen Zigeunerskills der Stufe 2, sieht in dem Serum seine Fahrkarte zum Nobelpreis. Klar wie Blutwurst, dass muss West verhindern! Und so macht er sich mit seinem Mitbewohner auf den Weg in die Pathologie um Zombies zu prügeln. Heißa, wie das spritzt!Direkt hinüber zur Einschätzung des Films!

Ich gebe zu, es liest sich sehr unspektakulär und ja, der Film hat die eine oder andere Länge. Aaaaber, dafür kriegt man schließlich auch unvergessliche Momente geschenkt wie etwa die Zombiekatze, einen kopflosen Bosszombie und nicht zu Vergessen: den kultigen Dr. West! Keinen anderen schrulligen Doktor habe ich so ins Herz geschlossen. Kein anderer schrulliger Doktor kommt so authentisch rüber wie Jeffrey Combs Figur. Die Sprüche sind auf den ersten Blick etwas altbacken, treffen aber im Kontext des Films voll ins Schwarze. Alle Schauspieler bringen gutes Mittelmaß und darüber. Der Score ist einprägsam wie legendär. Zombies werden auf recht fantasievolle Art und Weise zur Strecke gebracht und die, ich nenn es mal umgekehrte Nekrophilenszene ist auch wunderbar eklig. Ansonsten bietet der Film ordentlich Schnetzelgut, obwohl er erst in der 2. Hälfte so richtig Fahrt aufnimmt. So wirklich negative Sachen wollen mir eigentlich gar nicht einfallen.

Fazit: Klasse Fazit zu einem klasse Film. Jeder, der Zombiefilme liebt hat ihn sowieso schon bei sich zu stehen oder zumindest gesehen. Alle anderen, die neugierig geworden sind, können ohne Sorgen zugreifen. Wenn sich der ganz spezielle Charme erstmal entfaltet hat, bleibt der Film wirklich im Gedächtnis haften. Wenn es jetzt noch eine deutsche Veröffentlichung mit einem Bild geben würde, das über A-Team-Niveau liegt und einer durchgehenden Synchro, wäre ich vollends glücklich. Aber für dieses Manko kann der Film ja nichts. Wegen der ein oder anderen Länge in der ersten Hälfte gibt es

Punkte: 5/6

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