Meet the Feebles

Februar 24, 2008

USA 1989

Puppensplatter/ -parodie

Laufzeit: 93 Min./ Freigabe: FSK 18

Schwarz, schwärzer, „Meet the Feebles“! So könnte man theoretisch einen Film beschreiben, der eine echt ahrte Nuss ist. Nicht, dass er so verdammt anspruchsvoll wäre. Nein, man ist schlicht überfordert mit der hemmungslosen Bösartigkeit, die sich da ca. eineinhalb Stunden über einen ergießt. Eine richtige Handlung hat der Film eigentlich nicht. Es ist eher ein Zusammenwurf von sehr vielen kleinen Nebenplots, die sich in dieser Form zu einem ganzen summieren.

Es geht im Wesentlichen um die Variete-Show „Meet the Feebles“, die nach erfolgreicher Bühnenpräsenz nun den Sprung ins Fernsehen schaffen soll. Da die Leitung aber korrupt ist, nebenbei ihren Drogengeschäften nachgeht und die Darsteller eigentlich selbst alle ziemliche Wracks sind steht die Show eigentlich immer kurz vor dem Kollaps. Aus der illustren Runde möchte ich nur mal 3 der abgedrehten Charaktere nennen: da wäre Robert, der Igel. Er ist der Neue und unglücklich in den Pudel Lucile verliebt. Dann Wynard, der drogenabhängige Frosch mit Vietnam-Trauma, der zu allem Überfluß auch noch Messerwerfer ist. Und zu guter Letzt noch Sid, der Elefant. Er trainiert irgendwelche Stoffkugeln mit mäßigem Erfolg und ist zudem noch Vater einer putzigen Mischung aus Elefant und Huhn (ja, richtig gelesen! Nein, es hat keine Ähnlichkeit mit Mister Garrison aus „South Park“.). Klasse, oder?

Und wiedermal hat Peter Jackson zugeschlagen und bewiesen, dass man auch mit wenig Geld viel bewirken kann. Tja, eigentlich kann man nicht viel mehr dazu sagen. Ich kann nur jedem raten den Film zu gucken und sich selbst ein Bild zu machen. Wem der Humor gefällt und auch nichts gegen Splatter hat, kann sich mit Jackson’s Erstwerk „Bad Taste“ befassen und wer dann noch weiter will, der besorgt sich „Braindead“.

Fazit:

Jedem mit etwas kruden Humor, Spaß an gutgemachten und eigenständigen Parodien sowie schlicht ungewöhnlichen Filmen sei dieser Streifen ans Herz gelegt. Schlicht genial, wie ich finde. Nur das Bild ist bei deutschen Veröffentlichungen sehr unscharf. Dennoch auf jeden Fall aber ein außergewöhnliches Stück Zelluloid. Und das sage ich weiß Gott nicht über jeden Film…

Punkte: 5 / 6

Eine Antwort to “Meet the Feebles”

  1. SamsasT said

    Ich liebe diesen Film^^ Einfach nur klasse….zwar von den Effekten her nicht ganz so gut wie Herr der Ringe, aber fast^^

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