Return of the Living Dead 2

Februar 28, 2008

USA 1988

Zombiesplatter/ -komödie

Laufzeit: 86 Minuten / Freigabe: ab 18 Jahren

Zombiespaß die Zweite. Wer dachte es geht nicht noch Achtziger in Aussehen und Klischee, der sei hiermit eines besseren belehrt. Denn in den Fortsetzungen dieser Welt ist alles grösser, schneller, höher, teurer und geht meist voll gegen den Baum. Das war schon bei Jurassic Park 2 so, ebenso wie Fluch der Karibik 2 oder Faust – Der Tragödie 2. Teil. Das Problem existiert als quer durch die Genres hindurch. Hat auch RotlD 2 solche Schwierigkeiten? Erfreulicherweise nein, obwohl es gewiss viele Fettnäpfchen gab.

Zuerst wäre da die Geschichte, die beinahe schon Knackpunkt Nummer 1 ist. Wir erinnern uns schwach bis mäßig an den Plot des ersten Teils:

Gas ausse Militärtanks + Verbrennungsofen + Regen + Friedhof = Happy Kadaver + Punks auffem Friedhof + angeschlossene Kleinstadt – George Romero = BRAAAAAIIIINNNN!

Wir erfassen den Plot von Teil 2 (oder nicht):

Kinder finden Gastanks vom Militär + Gas + Friedhof + angeschlossene Kleinstadt – George Romero – Punks = BRAAAAIIIINNN!

Japp, genauso sieht’s aus. Der Plot gleicht dem des ersten Teils wie ein Japaner dem anderen. Und dennoch (oder gerade deshalb?) funktioniert „Return of the Living Dead 2“ so gut. Natürlich werden auch hier die Gesetze des 2. Teils beachtet, das heißt mehr Zombies, mehr 80iger, mehr Klamauk. Zum Glück hat man sich nicht übernommen, sondern bleibt auf einem guten Level, dass das Projekt immer noch herrlich trashig macht. Massig Querverweise auf andere Streifen aus sämtlichen Genres und nicht zuletzt auf das Original runden den Film ab. Teilweise scheint er sogar eine Alternativfassung zum ersten Teil sein zu wollen. Zwar fehlt hier die sozialkritische Note am Ende, aber das macht der Film damit wett, dass er am Anfang nicht so viel Anlauf braucht. Was sollte man nun noch schreiben? Ein weiterer gelungener Teil der „Return of the living Dead“-Reihe, ohne wenn und aber.

Fazit: Auch Teil 2 ist ein Film zum immer wieder gucken und liebgewinnen. Zwar sieht man bereits hier den Kompromiss mit dem Mainstream z.B. anhand der noch spärlicheren Splatterszenen, abr das stört wenig. Alleine für die Zombies gibt es 2 Punkte, ein Punkt für den (wiedermal) gelungenen Punk-/Wave-Soundtrack, 1 Punkt für den Humor und die Äktschn, sowie noch einen für den Michael Jackson am Ende. Macht summa summarum:

Punkte: 5/6 Punkte

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: