Return of the living Dead 4

März 19, 2008

USA 2005

Zombiesplatter

Laufzeit: 89 Minuten/Freigabe: SPIO/JK

Und sie returnen zum 4. Male. Das ganze ist natürlich 12 Jahre nach dem 3. Abenteuer rund um das grüne Gas und seine Auswirkungen sicher als Versuch zu werten aus der nicht ganz unrentablen Reihe noch einmal Geld zu pressen. Das dass tote Pferd auf dem da rumgeritten wird aber nach 12 Jahren und trotz „green gas“ auch nicht lebendiger wird hätte man sich sicher auch denken können. Und so verfrachtete man die ganze Schose also ins hier und heute mit kühlen Biker-Teenies, die keinen anderen Sorgen als die nächste Rampe haben. Hey, ich hab nie behauptet, dass der Film originell wäre!

Was macht also unserer hipper 17-jähriger Protagonist, der irgendwie schwer nach Mitte 20 aussieht und auf den Namen Julian hört? Genau, er hängt mit seiner Clique ab, geht zur Schule und ist voll lässig drauf, weil er als einziger einen coolen Onkel hat, der ihn nach dem mysteriösen Verschwinden seiner Eltern bei him wohnen lässt (zusammen mit Julians Bruder, der irgendwie…seltsam ist). Dieser Onkel wiederum arbeitet zufällig bei der Firma „Hybratech“, die nicht nur die Zombies vor 12 Jahren wieder eingefangen hat, sondern auch noch die letzten Fässer im Ostblock (?) sucht und ganz schön geheimnisvoll ist. Huuuuuhhh…

Ähm ja, dann gibt es etwas Geplänkel, dann wird auf einmal Zeke, der beim Motoradstunt sehr realistisch *hust* verunglückt nicht ins Krankenhaus, sondern zu Hybratech verbracht, wo -oh Wunder!- eine aus der Clique als Sicherheitspersonal beschäftigt ist. Naja, schnell ist der Entschluss gefasst Zeke zu befreien. Und so bricht man bei Hybratech ein, wo schon bald die Zombies losbrechen und Julians totgeglaubte Eltern als Borg-Zombies auftauchen…

Huch!!! Gespoilert, naja halb so schlimm. Bereits nach den ersten 5 Minuten ist irgendwie schon klar das es zu sowas kommt. So wie übrigens auch der Rest des Films. Der ist eigentlich gar nichmal sooooo schlimm. Aber wirklich nur dann, wenn man sooooo auch mit 5 „o“’s schreibt. Der Einstieg ist ganz nett, komplett mit Tschernobyl und überzogener Werbekampagne. Aber dann bricht das Inferno anhand beschissener Charaktere und ihrer ebenso flachen Highschool-„Probleme“ los. Man merkt: Diese Leute wurden nicht für’s quatschen bezahlt, sondern für’s sterben! Joa, bis dahin ist es aber noch eine quälende halbe Stunde hin und dann geht das wirkliche Übel erst so richtig los. Denn den Cast hätte man mal besser in einer weiteren „Scream“-Fortsetzung verballert, mit Zombies jedenfalls funktioniert diese Gruppe noch weniger. Wie das? wird sich der geneigte Cineast nun fragen. An den Zombies liegt es bei solchen Filmen ja in den seltensten Fällen, dass das Machwerk gegen den Baum geht. Es mag daran liegen, dass die Schauspieler sich mit echt armen Martial Arts-Versuchen gegen die Zombies wehren wollen(!!!!) oder die Auflösung des mysteriösen Mysteriums um Julians Eltern von allen Spatzen der Stadt gepfiffen wird. Und wie liegt es mit dem Witzfaktor? Nix! Nada! Njente! Grausig was hier als lustig verkauft wird. Und so geht es weiter und weiter. Neeee, dass ist der Reihe wirklich nicht würdig!

Fazit:

Tja 4.Teil, Reihe tot? Leider ja muss man sagen. Denn was Teil 4 schon bietet übertrifft (untertrifft???) Teil 5 noch um einiges wie wir sehen werden. Was hat der Film also zu bieten? Naja, gute 5-10 Min zum Anfang und ein witziger Abspann. Und wenn der Abspann schon zum besten eines Films zählt, dann war der Film sicher nicht toll…

Punkte: 2/6

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: